UHC Lok Reinach

 
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Fünf Gründe, die gegen einen Abstieg sprechen

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Die Playouts gegen die Bern Capitals nahen, Reinach ist mitten in den Vorbereitungen auf diese maximal sieben letzten Spiele der Saison. Ein kurzer Kommentar in fünf Akten, warum Reinach erstklassig bleiben wird.

Der Wille

Trotz zwölf Niederlagen in Serie ab der vierten Runde, es waren die gesamte Saison Gründe vorhanden, um optimistisch zu sein. Reinach spielte zumeist in seinen Möglichkeiten, gab nie auf, selbst nach der bereits angesprochenen Baisse. Nein, die Moral war und ist intakt, die Protagonisten mussten sich eine harte Haut aneignen. In solch einer Situation nicht die Flinte ins Korn zu werfen verlangt Durchhaltewillen. Und genau dieser Willen wird die Mannschaft zum Ligaerhalt führen.

Eigener Nachwuchs

Teilweise hart - nach Meinung der gegnerischen Teams überhart - trat Reinach auf. Ist es nicht das Recht einer Mannschaft, seine Möglichkeiten auszuschöpfen? Immerhin kann man sich ein Heer von ausländischen Verstärkungen nicht leisten, sondern spielt mehrheitlich mit Eigengewächsen. Die Erfahrungen, welche die Spieler in dieser Saison machten und noch machen, sind unbezahlbar. Die jungen Wilden übernehmen Verantwortung und werden das Team erstklassig halten. Und dies auch in Zukunft.

Das Publikum

Nein, sehr zahlreich ist das Publikum in Reinach nicht. Das Dorf im Oberwynental ist ja schliesslich auch keine Schweizer Metropole. Dennoch ist die Stimmung in Reinach immer gut - je nach Spielverlauf halt „nur“ gut, bei einer Führung Reinachs sogar sehr gut. Ein wahrer Hexenkessel. Die Bern Capitals werden im Reinacher Unihockeytempel harte Zeiten erleben. Das Publikum trägt Lok am Abstieg vorbei.

Die Statistik

Die Bern Capitals, ein Gegner, den man nicht unterschätzen darf. Dennoch spricht die Statistik gegen die Hauptstädter und für Reinach. Die letzten beiden Saisons in der NLB konnte Reinach alle sechs Spiele gegen die Berner gewinnen und dies zumeist diskussionslos. Die Statistik ist also klar auf Seiten der Aargauer.

Der Cheftrainer

Von manchen geliebt, von andern gehasst: Magnus Svensson. Ein charismatischer Coach, der weiss was er will. Und seinen Willen auch durchsetzt. Auch wenn dies manchem Spieler in der Vergangenheit nicht in den Kram passte. Der ehemalige Trainer des Jahres in Schweden steht für Erfolg. Unter Svensson ist die Mannschaft unabsteigbar.

Aktualisiert am Mittwoch, 03. Februar 2010 um 16:02  

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