Captain Daniel Kaufmann hofft, dass Lok die Auf-/Abstiegsspiele in den Heimspielen für sich entscheiden kann und appelliert an die Fans, zahlreich in der Pfrundmatt zu erscheinen.
Seit wann spielst du Unihockey?
Ich habe vor ca. 10 Jahren bei Birmensdorf mit dem Unihockey-Sport angefangen und spiele nun meine fünfte Saison bei Lok Reinach in der 1. Mannschaft.
Wie bist du mit dem bisherigen Verlauf der Saison zufrieden?
Eigentlich kann von Zufriedenheit keine Rede sein. Obwohl wir uns zu Beginn der Saison durchaus bewusst waren, dass es sehr sehr schwierig sein wird, den 8. Rang zu erreichen bin ich ein wenig enttäuscht über das Abschneiden.
Aus meiner Sicht haben wir zuwenig Punkte geholt, der Abstand zum Strich (8. Rang) ist einfach zu gross. Die Erfahrungen, die wir in dieser Saison gemacht haben, möchte ich auf keinen Fall missen. Ich bin überzeugt, dass uns eben gerade diese Erfahrungen weiterbringen werden.
Was sind dein persönliches positive und negative Erlebnis diese Saison?
Als negatives „Highlight“ muss unumstritten die Niederlagen-Serie von 12 Spielen erwähnt werden. Zwölf Niederlagen ohne Unterbruch, das geht an die Moral. Der Auswärtssieg gegen Rychenberg im zweiten Meisterschaftsspiel war für mich das Positivereignis. Wir sind als Aufsteiger und Aussenseiter nach Winterthur gereist und haben in einem an Spannung fast nicht mehr zu überbietenden Spiel Rychenberg mit 5:4 Toren bezwingen können.
Du bist Captain von Lok Reinach, welche Aufgaben beinhaltet dieses Amt?
Ich sehe mich als Bindeglied zwischen Trainer und Mannschaft. Ich denke, dass meine Meinung dem Trainer etwas bedeutet. An den Spielen koordiniere ich das Einlaufen und bin gegenüber den Schiedsrichtern der Vertreter von Lok Reinach.
Mit welchen Vorbereitungen geht das Team in die Play-Outs?
Wir haben uns in den vergangenen Wochen intensiv auf die Play-Outs vorbereitet. Wie bereits erwähnt mussten wir relativ früh erkennen, dass wir diese Saison den angestrebten 8. Rang nicht erreichen werden. Deshalb hat Trainer Svensson den Fokus voll auf die Play-Outs gerichtet, damit die Mannschaft jetzt in einer guten physischen und mentalen Verfassung ist. Es ist wichtig, dass wir jederzeit grossen Respekt vor unserem Gegner, den Bern Capitals, haben. Wir müssen vorsichtig sein, damit wir den Gegner nicht unterschätzen. Die Berner haben in der laufenden Saison gegen jedes Team in der Meisterschaft mindestens einmal gewonnen und das sollte eigentlich für jeden unserer Spieler Warnung genug sein.
Wie ist deine Prognose für diese Best-of-Seven-Serie?
Ich denke, dass wir die Serie mit 4:1 Siegen für uns entscheiden können. Aufgrund der Erfahrungen, die wir nun in der SML sammeln konnten, sehe ich uns als 75:25% Favorit.
Ich gehe davon aus, dass wir mit lediglich zwei Heimspielen die Serie für uns entscheiden können. Wir sind jedoch auch auf die Unterstützung unseres treuen Publikums angewiesen. Ich hoffe, dass die Zuschauer zahlreich in der Pfrundmatt erscheinen, um uns gegen den starken Gegner aus Bern zu unterstützen.
Wohort: 5454 Bellikon
Beruf: Student
Zivilstand: ledig
Hobbies: Jassen, Unihockey








