Nach je einem Sieg in der Doppelrunde vom vergangenen Wochenende beginnt die Serie quasi wieder bei Null. Der Unterschied ist nur, dass man nur noch drei mal gewinnen muss.
Dass die Berner ein solch ungemütlicher Gegner sind, hat man auf Reinacher Seite wohl nicht erwartet. Nach zwei knappen Heimerfolgen ist die Serie nun aber definitiv lanciert.
Nach den guten Leistungen der Berner in den Playout Spielen, hat sich wohl mancher Zuschauer auf der Tribüne gefragt, warum die Caps in der Qualifikationsphase der zweithöchsten Spielklasse nur den fünften Platz belegen. Wenn man in der NLB den Qualisieger UHC Uster auswärts schlägt, zuhause gegen die drei letzten verliert, nur 11 Punkte zuhause und 19 Punkte auswärts holt, weiss man, dass das Berner Team eine Wundertüte ist mit wohl vielen hervorragenden und schlechten Spielen. In den Reinacher Reihen hofft man, dass die Hauptstädter ihr Pulver für die guten Spiele nun verschossen haben und zuhause wieder einmal eines ihrer schlechteren Spiele aufs Parkett legen.
Steigerungspotential für Lok vorhanden
Bei den Aargauern ist schnell ausgemacht, wo noch Steigerungspotential drin liegt. Bei sechs kleinen Strafen der Berner gelang den Wynentaler nur ein Treffer, wobei man auch einen Shorthander einstecken musste. Was die Wynentaler schon die gesamte Saison verfolgt, ist die mangelnde Chancenauswertung und die viele Schüsse neben das gegnerische Tor. Tritt Lok aber wie im letzten Drittel des Heimspieles an, dürfte für die oberklassigen Aargauer wohl nichts mehr anbrennen, aber bei den unberechenbaren Bernern weiss man nie ...
Nach je zwei Heimsiegen ist nun auch klar, dass es zu einem fünften Spiel kommen wird. Dieses findet nach dem Cupfinal am 13. März in Gümligen statt, Anpfiff 17Uhr.
Spiel 3: Samstag, 20. Februar, um 17 Uhr in der Schul- und Sportanlage Allenlüften, Mühleberg
Spiel 4: Samstag, 27. Februar, um 19 Uhr in der Pfrundmatt, Reinach
Spiel 5: Samstag, 13. März um 17 Uhr in der Sporthalle Moos, Gümligen








