Lok Reinach gewinnt im vierten Spiel gegen die Bern Capitals nach einer starken Vorstellung und kann in der Serie auf drei zu eins Siege davonziehen. Nur noch ein Sieg fehlt dem Team um Coach Svensson, um erstklassig zu bleiben.
Die Geschichte des Spiels ist eigentlich sehr schnell erzählt: Reinach gewinnt in einer Partie in welcher die Berner nur gerade im ersten Drittel noch knapp vermochten mitzuhalten, mit neun zu drei Toren. Dass das Resultat so hoch ausfiel, entsprach durchaus dem Spielgeschehen. Reinach führte bereits nach vier gespielten Minuten mit zwei zu null Toren, erzielt durch Philipp und Michael Merki. In diesem Drittel dann auch die stärkste Phase der Hauptstädter, bis zum Ende des Abschnitts musste man keinen weiteren Gegentreffer hinnehmen und konnte seinerseits einen Treffer schreiben.
Entscheidung im zweiten Drittel
Die Kräfteverhältnisse zeigten sich im mittleren Abschnitt noch deutlicher. Reinach liess in dieser Phase seine Muskeln spielen und konnte durch Philipp Merki und zwei Mal Thomas Näf, davon einmal im Powerplay, bis zum fünf zu eins davonziehen. Bern kam nur noch selten aus der eigenen Definsivzone heraus, derart gross war der Druck der Aargauer, welche durch ein frenetisches Publikum nach vorne gepeitscht wurden.
Schaulaufen im letzten Drittel
Bern versuchte am Anfang der letzten Periode, nochmals mit mehr Drive in Richtung Reinacher Tor zu kommen. Dieser Effort hielt nicht lange an: Gustafsson konnte in der 43. und 48. Minute erhöhen. Nachdem Bern nochmals getroffen hatte waren Wittwer in Überzahl und der an diesem Abend magistral aufspielende Dätwyler für die letzten Treffer von Reinach verantwortlich. Das Tor der Capitals in der zweitletzten Minute war dann nur noch Makulatur.
Ligaerhalt ist zu schaffen
Reinach ist jetzt nur noch einen Sieg vom Ligaerhalt entfernt. Spielt das Team in der nächsten Partie am 13. März auch nur annähernd so stark, wie an diesem Wochenende, wird der Sieger der Serie nur einen Namen tragen können: Lok Reinach.
Telegramm
Lok Reinach - Bern Capitals 9:3 (2:1, 3:0, 4:2)
Pfrundmatt, Reinach - 272 Zuschauer
SR: Lehmann / Schorr
Tore: 01:38 Merki P. (Kaufmann) 1:0, 03:43 Merki M. (Näf) 2:0, 16:01 Lüthy (Farine) 2:1, 21:33 Merki P. (Wittwer) 3:1, 33:16 Näf (Dätwyler) 4:1, 37:37 Näf (Dätwyler) 5:1, 42:27 Gustafsson (Dätwyler) 6:1, 48:03 Gustafsson (Dätwyler) 7:1, 51:51 Galli (Johansson) 7:2, 54:08 Wittwer (Hedlund) 8:2, 56:24 Dätwyler (Gustafsson) 9:2, 58:20 Baumann (Johansson) 9:3
Strafen: 25:53 Hediger 2', 36:18 Bergström 2', 53:45 Stettler 2', 59:30 Hediger 2'
Lok Reinach: Cazzato; Binder, Höltschi, Hühler, Kaufmann, Näf, Ramseier, Wittwer; Dätwyler, De Icco, Gustafsson, Hediger, Hedlund, Hunziker, Merki M., Merki P., Spahija
Bern Capitals: Falk; Bergström, Galli, Jaggi, Johansson, Strub; Baumann, Farine, Gafner, Gerber, Lüthy, Ming, Schorno, Stettler, Tröhler, Widmer








