Lok Reinach wurde 1987 gegründet. Die Gründung erfolgte mit 15 Mitgliedern und einer Mannschaft, die ihr sportliches Engagement in der 2. Liga begann. Heute umfasst der Verein zirka 200 Spieler/innen in 13 Mannschaften (inklusive Seniorenmannschaft, die nicht am Meisterschaftsbetrieb teilnimmt). Die Juniorenabteilungen von Lok umfassen rund 130 Nachwuchsspieler/innen, die in 7 Mannschaften organisiert sind.
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Lok Reinach hat regional und kantonal fürs Unihockey im Aargau wegweisenden Charakter. Einerseits stellt man seit über 15 Jahren eine Herrenmannschaft in der Nationalliga, andererseits hat sich das Einzugsgebiet stetig vergrössert. Waren es früher noch mehrheitlich Spieler aus der Region Wynen-& Seetal ist seit einigen Jahren vor allem in den Leistungsstufen ein buntes Gemisch an Spielern aus dem ganzen Kanton anzutreffen. Da Lok Reinach bislang immer mit relativ bescheidenen finanziellen Möglichkeiten haushalten musste, kommt dem Nachwuchs besondere Bedeutung zu. Deren ist man sich seitens des Vereins durchaus bewusst.
An dieser Stelle möchten wir die Nachwuchsabteilung genauer durchleuchten. Bereits vor einiger Zeit hat man bei Lok Reinach erkannt, dass bei den Kleinsten die Weichen gestellt werden müssen, um die Kader kontinuierlich mit Spielern versorgen zu können. So bietet Lok Reinach eine Unihockeyschule an (ohne Mitgliedschaft). Diese ersten Schritte im Unihockey sollen den Spass an der Sportart und dem Teamsport im Allgemeinen vermitteln.
Ab Stufe E-Junioren misst man sich mit anderen im Wettkampf. Der Verband hat den Modus eigens an diese Stufe angepasst. Dabei steht der Spass im Mittelpunkt, nicht die Leistung. Bei den D-Junioren werden auf Grund der Spielerzahl zwei Mannschaften unabhängig vom Leistungsvermögen der Spieler geführt. Die C-Junioren spielen in einer Mannschaft und verfügen so über ein sehr grosses Kader. Sie trainieren bereits zwei Mal wöchentlich. Aus diesen genannten Mannschaften, welche auf dem Kleinfeld spielen, werden Spieler für die Grossfeld-Junioren U16, U18 und U21 rekrutiert.
Bei den U16 geht es darum, die Umstellung vom Klein- auf das Grossfeld zu schaffen und eine möglichst breite technische und taktische Ausbildung zu erhalten. Mit diesem Rucksack geht es dann in die U18, welche seit 3 Jahren in der Inter Stufe, der höchsten Nationalen spielen. Dort wird das Augenmerk auf Leistung, Leistungsbereitschaft und spielerische Fähigkeiten gelegt. Als abschliessenden Schritt durch die Juniorenabteilung wird für diejenigen, die den nötigen Willen und auch die spielerischen Voraussetzungen mitbringen, die U21 das neue zu Hause. Auch hier kann Lok Reinach Unihockey auf allerhöchster nationaler Stufe anbieten und gilt deshalb auch als Anziehungspunkt für Talente in einem weiten Umkreis.
Die U21 sind vergangene Saison in die höchste Stufe aufgestiegen, nachdem sie im Vorjahr in den Aufstiegsspielen knapp gescheitert waren. Hier hat sich die gezielte und qualitativ hochwertige Arbeit von Maurizio Mastropietro bezahlt gemacht. Man darf gespannt sein, wie er seine dritte Amtsperiode bestreiten wird. Für eine erfolgreiche Saison ist das Kader sicherlich stark genug, und mit dem Willen der letzten Saison kann sicherlich für Furore gesorgt werden.
Bei den Damen wird ebenfalls eine erfolgversprechende U21 Mannschaft geführt. Eventuell kann mit diesen hoffnungsvollen Talenten in einigen Jahren wieder die Nationalliga in Angriff genommen werden, was für den Stellenwert des Damenunihockeys in unserer Region sicherlich wünschenswert wäre. Damit all diese Mannschaften (rund 130 Spielerinnen & Spieler) einem geordneten Trainings- & Meisterschaftsbetrieb nachgehen können, bedarf es einiger organisatorischer Aufwendungen.
An dieser Stelle möchten wir DANKE sagen an alle, die Lok Reinach und im Speziellen den Nachwuchs in irgend einer Weise unterstützen. Damit Lok Reinach für die Zukunft gerüstet ist, benötigen die Leistungsmannschaften mehr Trainingszeiten (Hallen), mehr finanzielle Mittel und weiterhin engagierte Funktionäre, welche bereit sind, Aufbruchstimmung zu verbreiten und aktiv die Zukunft mit zu gestalten. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt werden können, wird das Wynental und somit der Aargau weiterhin auf nationaler Ebene vertreten bleiben.
Jan Rickenbach, Sportchef
Lok Reinach
(Quelle: Vereinsheft "Explosiv 2009/10")



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