Juniorenobmann Toni Bättig ist für die Betreuung der Juniorenmannschaften zuständig. Im Gespräch zeigt er, was es alles braucht, um bereits auf der Juniorenstufe einen professionellen Tranings- und Spielbetrieb führen zu können.
Was bietet Lok Reinach sportbegeisterten Unihockey-Fans im Juniorenalter?
Wir haben im Kanton Aargau mit rund 140 Nachwuchsspieler in 8 Junioren-Mannschaften die grösste Juniorenabteilung. Lok ist damit nicht nur ein Sportverein, sondern auch der grösste Jugendarbeiter im Wynental und in Reinach. In unserer wöchentlichen Unihockey-Schule haben auch junge Spielerinnen und Spieler, die nicht Vereinsmitglied sind, die Möglichkeit, Unihockey-Luft zu schnuppern.
Wie ist der Trainingsbetrieb organisiert?
Jede Juniorenmannschaft wird von einem "Zweiergespann" geführt: einem Trainer und einem Assistenztrainer. Einige Mannschaften haben sogar zusätzlich einen Coach. Dies ist sehr personalintensiv, es hat sich aber bewährt. Vier oder sechts Augen sehen mehr als nur deren zwei. Unsere Junioren-Trainer sind alles erfahrene Unihockeyaner mit der erforderlichen J&S-Ausbildung. Mehrheitlich sind sie selber noch aktiv oder waren es bis vor kurzem, z.B. in der ersten Mannschaft. So stellen wir sicher, dass professionell trainiert wird und das Know-how weitergegeben wird.
Was unternimmt Lok Reinach in Sachen Suchtprävention?
Lok setzt sich aktiv für die Suchtprävention ein. Wir haben eigene Verhaltensrichtlinien erlassen. Diese verbieten Nikotin und Alkoholkonsum im Zusammenhang mit Lok Reinach. Wir weisen regelmässig auf das Thema hin, in den Trainings, an Elternabenden und in Elternbriefen.
Was tut ein Juniorenobmann konkret?
Ich koordinierte die Information von den Mannschaften zu den Jugenlichen und den Eltern. Mindestens einmal pro Jahr findet pro Mannschaft ein Elternabend statt. Zusätzlich werden die Eltern in Elternbriefen über das laufende Geschehen informiert. Auch Informationen über die Suchtprävention laufen auf diesem Weg. Der Juniorenobmann gibt bei Fragen jederzeit Auskunft und pflegt die Dreiecksbeziehung zwischen Verein-Eltern-Kindern. Ich versuchte, Probleme konstruktiv zu lösen.